Motor zerlegen oder nicht?

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    Motor zerlegen oder nicht?

    Servus,

    wie manche schon mitbekommen haben restauriere ich derzeit eine Victoria Vicky Super Luxus, Bj. 1961, mit dem M51 D Motor.Mittlerweile bin ich beim Motor angekommen und frage mich, ob ich diesen im Zuge der Restauration zerlegen soll oder nicht. Zur Vorgeschichte:

    Vor ca. 6 Jahren bin ich das Moped mit uraltem Gemisch gefahren. Der Motor sprang nach etlichen Versuchen an und hinterhalb des Auspuffes war alles weiß. Knapp 5 Minuten später war der Spaß vorbei, da der Motor ausging. Danach stand das Moped mehr oder weniger überdacht, bis ich es 2012 mit dem Ziel einer Restauration erworben habe. Die Zündkerze war beim Kauf seit ca. 1/2 - 1em Jahr demontiert, weshalb der Motor mittlerweile fest war. Nachdem ich bei der Zündkerzenöffnung Öl eingefüllt hatte ließ sich der Motor wieder drehen, er wurde jedoch nicht gestartet, da auch ca. ein halbes Jahr vorher das Getriebeöl abgelassen wurde. :wacko:

    Nun schreiben wir Anfang 2014 und der Motor steht seitdem ausgebaut im Trockenen. Bis jetzt habe ich nur das Getriebe etwas gereinigt, indem ich bei der Öleinfüllschraube neues Öl hineingeschüttet habe und gleich wieder abgelassen habe, bis dieses nach ein paar Versuchen klar war.
    Nun stellt sich mir die Frage, ob ich den Motor zerlegen soll und "generalüberhole" (neue Dichtungen & Komplettreinigung, Lackierung), oder ob ich Ihn zusammengebaut lassen soll.
    Auf der einen Seite würde es bestimmt nicht schaden, den Motor zu überholen (dann könnte ich auch den Zylinderkopf in schwarz lackieren, dessen ursprüngliches schwarz längst dem Rost gewichen ist). Auf der anderen Seite ist der Motoraufbau kompliziert (?), die einzelnen Motorteile sind nach über 50 Jahren whsl. fest zusammengewachsen und die Teilebeschaffung ist, sollte etwas kaputt gehen, nicht möglich, bzw. sehr teuer.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn mich jemand beraten könnte, der Erfahrung im Bereich der Motorrestauration hat, da es sich hierbei um Neuland für mich handelt. Jedoch habe ich Mechaniker-Freunde und Bekannte, die mir beim überholen helfen würden.

    Ich freue mich über jeden Rat!
    Der Motor lässt sich also wieder drehen und Getriebeöl ist auch drin?
    Hat sie denn auch Kompression mit eingedrehter Kerze?
    Wenn ja, würde ich einfach mal Vergaser und co. reinigen - wenn noch nicht geschehen -, schauen, ob sie einen Funken hat, vllt noch ein paar Mal durchdrehen und dann 1:25 rein und einen Versuch wagen, den Bock anzumachen.

    Dann eben schauen: Wenn sie beispielsweise auch nach mehreren Minuten Lauf nebelt wie noch was, zieht sie wahrscheinlich Getriebeöl --> Simmerringe durch, dann braucht der Motor definitiv eine Überholung.
    Gerade bei so etwas altem würde ich wirklich versuchen, den Motor ungeöffnet zu lassen wenn ihm nix fehlt, er dicht ist und keine Falschluft zieht :)
    Danke für die Antwort. Ganz dicht ist er leider nicht, die Getriebedeckeldichtung ist undicht und muss definitiv erneuert werde. Dazu kommt dann noch ein O-Ring bei der Tretlagerwelle. Soll ich nur diese Teile auswechseln und dann einen Versuch starten oder doch lieber eine Generalüberholung durchführen?
    Also ich stimme dem zu, erst mal gucken ob der Motor läuft. Wenn er nicht läuft hat man viel Geld und arbeit investiert für nix und wieder nix.

    Wenn sie einigermaßen vernünftig läuft, kann man immer noch gucken, ob was faul ist oder noch Teile benötigt werden. Erst mal die Dichtung wechseln, Vergaser etc. reinigen, frischen Sprit drauf mit etwas mehr Öl, falls doch noch etwas Flugrost in der Laufbahn ist und dann kräftig kurbeln. Anspringen sollte sie jedenfalls.

    Ich habe eine Puch Maxi Nostalgie, die hat auch etliche Jahre gestanden. Alles saubergemacht, neues Getriebeöl drauf......und siehe da. Läuft wie ein Uhrwerk. Habe den Motor auch nicht zerlegt. Ein Versuch ist es wert.