2 Wege um dein Mofa mit dem Vergaser zu drosseln

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      2 Wege um dein Mofa mit dem Vergaser zu drosseln

      Hi,

      ich zeige euch jetzt mal 2 Wege, euer Mofa relativ einfach zu drosseln.
      Wenn es um einstellen geht, denkt daran, dass ihr das Mofa vorher warmfahren solltet.

      Weg 1 - danke an Prinz Niklas :D
      Das ganze ist relativ einfach.
      Ihr bohrt einfach ein kleines Loch in die Chokeklappe ( das weiße hier: h2.abload.de/img/parts37jyil.jpg)
      Dann fahrt ihr Vollgas und zieht den Choke. Wenn das Mofa dann ausgeht/immernoch zu langsam ist, bohrt ihr das Loch ein bisschen mehr auf.
      Das macht ihr dann solange, bis ihr so schnell/langsam seid, wie ihr wollt :D

      Vorteil:
      sozusagen kein Arbeitsaufwand.

      Nachteil:
      Kein Choke mehr
      Laut nik1802 geht das Mofa im Stand aus
      Nicht gescheit einzustellen

      Weg 2
      Das hab ich gemacht. Im Grunde ist es relativ einfach, alles was ihr braucht:
      2 dünne Metallstangen (ich hab Messing genommen, war billig) - meine Maße waren: 1,8mm (massiv) und 2,9mm (hohl)
      Pappstück
      Bowdenzug
      Kaugummipapier
      Einen Schraubnippel xDD (mopedparts.de - Schraubnippel / screw nipple 5mm Schraubnippel / screw nipple 5mm BZ2002)


      Ihr schneidet das Papier auf die Maße, dass es, wenn ihr es unter den Gaseranschluss haltet, nichts verdeckt, aber wenn ihr es drüber haltet, fast alles verdeckt.
      Je genauer ihr arbeitet, desto besser.
      Dann schneidet ihr 2 hohle Rohrstückchen ab, sie sollten zwischen 0,5 und 1 cm lang sein. Vorsicht, beim Abschneiden knicken die Enden ein, das muss abgefeilt werden => berücksichtigen.
      Damit die besser gleiten, steckt ihr die Spitze eines viel zu großen Nagels in die Rohrenden und hämmert vorsichtig ein bisschen drauf. Das spreizt die Enden und erleichtert das Gleiten, wir
      wollen ja sozusagen einen Schlitten auf Schienen bauen.
      Dann klebt ihr die gespreizten Röhrchen möglichst gerade und parallel zueinander auf das Pappstück.
      Ihr könnt dann noch jeweils einen Tropfen Schmiemittel reintun.
      Als nächstes erhitzt ihr eine Nadel und macht damit dann 2 Löcher an die untere Seite vom Kästchen. Diese sollten auf gleicher Höhe sein und ein ganz kleiner bisschen höher,
      als das Rohr, das die Luft in den Vergaser saugt. Die Positionen der Löcher erkennt ihr daran, wo die Stäbchen auf dem Schema sind.
      In die Löcher steckt ihr jetzt die dünnen Metallstäbchen. Wenn diese durch die Löcher sind, haltet ihr den gebauten Schlitten (das Pappteil mit den Röhrchen) vor die Stäbe und steckt diese dann durch die Röhrchen.
      Danach klebt ihr die Röhrchen an den Löchern im Gehäuse fest. Die anderen Enden solltenicht geklebt bleiben, aber an den Gehäuserand stoßen und da
      Widerstand geben. Das geht am Besten, indem ihr zu lange Stäbchen reinsteckt, dann an den Löchern festklebt, und die Enden abknipst/schneidet.
      Jetzt testet ihr erstmal, ob der Schlitten gut auf den Stäbchen gleitet. Wenn ja, dann gut. Wenn nein, dann müsst ihr die Enden evtl. mehr weiten und die Stäbchen gerader und auf selber Höhe durchstecken.

      Jetzt seid ihr fast fertig. Ihr macht nun oben, da wo der Bowdenzug durchkommt, ein Loch ins Gehäuse - ebenfalls mit einer Nadel.
      Dann steckt ihr den Innenzug durch. Der Plastikschlauch sollte nicht durchkommen. Jetzt steckt ihr den Schraubnippel auf den Innenzug und macht diesen etwa 2cm nach dem Ende provisorisch fest.
      Ihr wickelt jetzt eine dünne Schicht Kaugummipapier um den Bowdenzug und klebt dieses mit Sekundenkleber an. Dadurch könnt ihr danach ebenfalls mit Sekundenkleber das Ende des Zugs viel
      besser auf der Pappe vom Schlitten festkleben.
      Je nachdem, wo der Nippel sitzt, kann der Schlitten mehr oder weniger das Ansaugrohr verdecken. Bei mir musste es etwas mehr als die Hälfte sein.
      Das könnt ihr am besten bei warmem Motor ausprobieren.
      So sollte das ganze dann aussehen:
      youtube.com/watch?v=qrWxlshmHqQ

      Vorteil:
      Choke kann man trotzdem benutzen.
      Genau einstellbar
      Motor läuft super und geht im Stand nicht aus (bei mir - von 40 auf 28 )

      Nachteil:
      Ein Kabel mehr
      Aufwändig
      Anscheinend strömungsungünstig. Ich hab davon nix bemerkt, aber ihr könnt ja probieren, den Zug an einem umdedrehten Y-Gestell zu befestigen,
      dass das Ansaugloch nicht überdeckt ist.

      Die Positionierung der Bowdenzüge bleibt euch überlassen, ich empfehle gleich neben dem Gasgriff oder unterm Cockpit.

      Fahrt nicht allzu lange mit der Drossel, ist schlecht für den Motor. Ich habs ohne Ruckler und Probleme durch eine Ortschaft geschafft, dann hab ich die Drossel wieder rausgemacht.
      Für Testfahrten und Prüfstände sollte es locker reichen.

      Testet die Drossel und meldet euch,
      MfG
      they see me rollin' - they hatin'

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „the_muffinmaker“ ()